Archive for March, 2009

Aktionismus gegen Kinderpornographie?

Tuesday, March 31st, 2009

Kaum ein anderes Thema wird momentan so heiß daher gekocht wie der “Kampf gegen die Kinderpornographie”. Kaum ein anderes Thema demonstiert eindrucksvoller, wie schwer sich der Gesetzgeber hierzulande mit den “Neuen Medien” tut. Da wird diskutiert und verteufelt, da sollen Seiten gesperrt werden, da sollen Zeichen gesetzt und es soll geächtet werden… Ächtung ist besonders wichtig, das war schon im Mittelalter ein probates Mittel, Menschen zum Umziehen zu bewegen. [BMFSFJ.de]

Alles Signale – Signale sind toll. Ungefähr so toll wie Ampeln.

Wenn es dann soweit kommt, dass aus Signalen Gesetze werden, fragt man sich, was da eigentlich los ist… Z.B. wurde da der § 184c neu ins StGB aufgenommen – “Jugendpornographie”.

(1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die sexuelle Handlungen von, an oder vor Personen von vierzehn bis achtzehn Jahren zum Gegenstand haben (jugendpornographische Schriften) […]
(2) Ebenso wird bestraft, wer es unternimmt, einem anderen den Besitz von jugendpornographischen Schriften zu verschaffen, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben.

Damit kann es auch strafbar sein, wenn in einem Film zwei alte Muttis im Schulmädchenkostüm Handlungen aneinander vornehmen (kann wirklichkeitsnah sein!). Wie ist es mit Schriften, in denen Handlungen von Älteren, die jünger erscheinen, beschrieben werden? In denen es vielleicht heißt: “… sie war ziemlich dick und kindlich für ihre 25 Jahre und sie sagte ihm, sie wäre 18, bevor sie anfingen…” – Wir brauchen eine Renaissance in Sachen Bücherverbrennung!

“Wenn es sich dabei um Filme mit sogenannten „Scheinminderjährigen“ (= Erwachsene, die als Minderjährigen / Teens dargestellt werden) handelt, macht man sich nach dem neuen Gesetzeswortlaut strafbar, da das neue Strafgesetz nicht fordert, dass die beteiligten Personen auch tatsächlich minderjährig sind. Es reicht, wenn sie – wie auch bei der Kinderpornographie – auf den Betrachter wie Minderjährige wirken.”

Quelle [anwalt-seiten.de]

Endlich mal ein richtig schöner Gummiparagraph, der so ca. alle Leute kriminalisiert, die jemals einen Schmuddelfilm “bezogen” haben, bei dem “teens” im Titel stand. Damit bekommt man bestimmt die Richtigen. Die britische Innenministerin und ihren Mann wahrscheinlich, es sei denn, die haben sich etwas angeschaut was eindeutig “mature” war – aber das ist alles Spekulatius. [spiegel.de]

Zurück zum Thema: § 184b StGB gets down to business:

Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften

(1) Wer pornographische Schriften (§ 11 Abs. 3), die sexuelle Handlungen von, an oder vor Kindern (§ 176 Abs. 1) zum Gegenstand haben (kinderpornographische Schriften),
1.     verbreitet,
2.     öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht oder
3.     herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummer 1 oder Nummer 2 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. [Fettdruck fiesemu]

Uiuiui – bis zu 5 Jahre! Da überlegt man sich schon zweimal ob man seinen Enkel in der Badewanne filmt! China mag ja kein großes Vorbild bei fast nichts sein, aber dort soll es vorkommen, dass Anbieter lebenslänglich Gulag für die Distribution von normalem Porno bekommen – könnte man nicht in D noch zumindestens eine Zwangstherapie mit vorschreiben, oder mehr Jahre geben, wenn der Fall eindeutig ist? [heise.de]

Immerhin hat das Ministerium um Frau von der Leyen eingesehen, dass die angedachten Sperren für Internetseiten nicht 100%ig wirksam sind – trotzdem ist die Argumentation zum Haare raufen:

Können Zugangssperren bei den Providern die Verbreitung von Bildern und Videos, die den sexuellen Missbrauch von Kindern dokumentieren, zu 100 Prozent verhindern?

Technisch versierte Internetnutzer werden immer Wege finden, die Sperren zu umgehen. Entscheidend ist aber, dass dadurch der Zugang für die große Masse der durchschnittlich versierten Internetnutzer blockiert wird. Das trifft die Anbieter der Kinderpornografie empfindlich, weil weniger Geld eingeht. Das deutliche STOP-Schild erhöht zudem die gesellschaftliche Ächtung des Missbrauchs. Dass das System funktioniert, zeigen die jahrelangen Erfahrungen anderer Länder, die bereits Zugangssperren eingerichtet haben. Statt vor den Möglichkeiten im World-Wide-Web zu resignieren, werden alle Mittel gegen die Verbreitung von Kinderpornografie genutzt. [Fettdruck fiesemu]

Quelle [BMFSFJ.de]

Der Reihe nach:

  • “Technisch versierte Internetnutzer” = jeder der mal was von Proxyservern gehört hat, also nur extrem bewanderte Menschen *räusper*. Außerdem kann man davon ausgehen, dass Pädophile zwar krank sind, aber nicht notwendig dumm – auch solche Leute mögen fähig sein zu lernen. Man könnte einfach die Chinesen fragen, die auch mal Google benutzen wollen, wie sowas geht – bei denen freuen wir uns schizophrenerweise, wenn sie die Zensur umgehen… Außerdem leiden unter einer Sperre wahrscheinlich in erster Linie die Leute, die böse Inhalte nur zu Recherchezwecken suchen [netzeitung.de]. Problematisch könnten auch die Anbieter sein, die relativ einfach etwas gegen die Sperren unternehmen können! Siehe [onlinekosten.de]
  • “weil weniger Geld eingeht” – sind es die tausenden von K-Porn-Bezahlseiten, die wir unterbinden möchten? Hoffentlich nicht, denn diese machen offensichtlich nicht den Elefantenteil der Verbreitung aus. “Anbieter” sind doch viel eher die nicht-kommerziellen bösen Onkels, die Ihre Fotos auf ganz anderen Wegen, als Bezahlseiten unter einander tauschen. Warum etwas bezahlen, wenns auch was umsonst gibt? Mehr zu diesem Thema: [carechild.de]
  • “das deutliche STOP-Schild” – also keine Ampel, es geht um ein STOP-Schild! Ächtung bitte!
  • “gegen die Verbreitung” – die einzuschränken erscheint auch das vorrangig Wichtigste! Es ist ein klasse Ansatz, den Zugriff auf Inhalte einzuschränken, bei denen das Kind schon vor die Kamera in den Brunnen gefallen ist. Wäre es nicht weiterführender, vielleicht die Mittel der SOKOS, der Polizei und allen Kontra-K-Porn-Stellen aufzustocken und mehr Kraft darauf zu verwenden, solche Taten zu verhindern – vielleicht sogar auf internationalem Parkett? Vielleicht sogar durch Beratungsstellen für (potentielle) Täter?

Diese Punkte machen sehr schön deutlich an welchen Stellen die ganze Diskussion und die Unternehmung krankt — es geht nicht um Millionen, es gibt keine Industrie, die man “trockenlegen” müsste, damit keine Kinder mehr missbraucht werden (hierzu auch [lawblog.de]) — Sperren sind zwecklos, Zensur bedeutet nur, dass Interessenten ein klein wenig mehr Aufwand betreiben müssen um an Inhalte zu kommen — “Ächtung” ist ein schönes Wort mit germanischer Tradition, aber es verhindert nichts — Verbreitung ist sicherlich etwas das zu unterbinden ist, Produktion und Entstehung sind aber viel größere Baustellen…

Dies alles lässt die Diskussion, die im Ansatz sicherlich richtig und richtungsweisend ist, mehr wie Populismus und die beabsichtigten Maßnahmen mehr wie hilflosen Aktionismus erscheinen.

DISCLAIMER: Der Autor ist der Meinung, dass Kinderpornographie defintiv eine große Baustelle darstellt und dass etwas gegen den Mißbrauch von Kindern unternommen werden muß. Dass dies aus diversen Gründen, wie dem Internet als Medium, einer globalisierten Welt, mit unterschiedlichsten Rechtsräumen, dem häufigen Tatort “Familie” oder “fernes Ausland” extrem schwierig ist, ist klar. Das Problem auf eine stillzulegende K-Porn-Industrie zu stilisieren, technisch unpraktikable Sperren einzurichten und dann “etwas getan haben” – führt aber zu kaum etwas, außer vielleicht einer hitzigen öffentlichen Diskussion.

Thanks to: Mr. S. für links und Anregung zu diesem post.

NACHTRAG: Auf welchem Niveau argumentiert wird, macht auch ein Punkt unter “Material für die Presse” deutlich. Vielleicht hat da jemand gedacht, bei der Presse, da nimmt man’s eh nicht so genau, da können wir mal in die Vollen gehen. So heißt es da:

“Mit der allgemeinen Verfügbarkeit digitaler Kameras ist eine Flut neuer und hoch aufgelöster kinderpornografischer Bilder und Videos zu beobachten. Diese Bilder verfolgen die Opfer u. U. bis an ihr Lebensende, weil das Internet nichts vergisst.”

Quelle wieder [BMFSFJ.de]

Da fragt man sich welche Umstände dies sein sollen, unter denen da ein Opfer von den Bildern verfolgt wird. Die psychologischen Folgeschäden durch den Missbrauch / die Bilder sind ja offensichtlich nicht gemeint. Ein möglicher Umstand (?):

Enkel: “Oma du warst ja als du klein warst auch ein ziemliches Luder, hab’ ich im Internet gesehen!”

Oma: “Woher weißt du, dass ich das war?”

Enkel: “Hab’ dich wiedererkannt auf dieser Kinderpornoseite…”

Gell, bis ans Lebensende?! Das ist natürlich extrem wahrscheinlich. Aber wir biegen uns die Gründe her…

Der Weg nach Böse…

Saturday, March 28th, 2009

Ein sehr schönes Strassenschild steht in Norwegen. Die E39 ist auf diesem Abschnitt übrigens immer stauvoll mit Autos, die den Jesusfisch hinten draufhaben.

schild

Thanks to: Mrs. S. für das Foto

Böse Bild

Friday, March 27th, 2009

Uiuiui… hat da jemand den Praktikanten ran gelassen?

“Regierung will Kinderpornografie im Internet”

Die böse Regierung, die. Ein schönes Schlaglicht Telegramm. Ich würde mal sagen, das geht hart in Richtung Neuwahlen… [bild.de]

UPDATE: Bild hats gemerkt und den Fehler behoben… Bildblog.de hat es festgehalten [bildblog.de]

SMS -> Tod

Friday, March 27th, 2009

Im Zusammenhang mit der Gesundheit sollte man sich nicht nur über zu hohe SAR-Werte beim Telefonieren Gedanken machen, sondern auch über seltsame Nachrichten. In Ägypten macht eine “mysteriöse Killer SMS” die Runde. Angeblich ist ein Mann über den Jordan gegangen, nachdem er eine bestimmte Nachricht bekam, die starke Kopfschmerzen und dann einen Herzkasper auslöst. Anscheinend sind die Ägypter darüber so verunsichert, dass sogar die Behörden eingeschritten sind – es wurden willkürlich verdachtsweise 3 Ölarbeiter festgenommen, denen wahrscheinlich jetzt die Fingernägel gezogen werden, um herauszufinden, wie sie an die Superwaffe herangekommen sind. [spiegel.de]

Der Situation angemessen, glänzt welt.de mit einem pietätlosen Spezial gleich unter dem Artikel: “Die Liste der besten SMS-Abkürzungen”. Schliesslich hat man nur 160 Zeichen um jemanden umzubringen – Profis kürzen da gnadenlos ab! Vorsicht vor dieser Nachricht, sie kann akutes Unverständis, Hass auf den Absender und Atemnot hervorrufen: “+stirb asap ggg 2l8 iaj brb bbb, deine mutter 111” – gargglllkarg. [welt.de]

Gottogott

Wednesday, March 25th, 2009

Harry Potter is miraculous. Und das ist das Problem. Ein bisschen nach “Harry” und “Esoterik” gesucht – wupps, da haben wir so eine schöne Seite, die endlich mal Antworten (auf Glaubensfragen) gibt! [nikodemus..net]

Ist anscheinend auch bitter nötig, denn Denken bzw. Fragen und Glauben verhalten sich ja zueinander ein bisschen wie der Teufel zum Weihwasser. Hui, ich liebe Metaphern. So gibt es folgende Frage von besorgten NN zum Thema Potter [nikodemus.net]:

Unser Sohn geht mit der Schule in den Harry Potter-Film. Wir sind dagegen, möchten ihn aber nicht als Aussenseiter stehen lassen. Kommen in dem Film Dämonen oder Magie vor und wird Kontakt zu Toten etc. gesucht? Sind Harry Potter oder Herr der Ringe okkult?

Im Zweifel hätte sicherlich auch weitergeholfen, sich den Film einfach anzuschauen, aber wozu der Aufwand, wenn es jemanden gibt, der die Antwort schon parat hat.

Ein Bonbon ist das Fazit zu dem Thema, Unterpunkt “Die realistische Sicht der Dinge”:

“Zusammenfassend mein Vorschlag: statt sich mit Potter-Magie zu füllen, ist es wertvoller und sinnvoller, sich nüchtern und ohne Panik mit der Bibel zu beschäftigen. Das Wort Gottes vermittelt uns eine andere, ich meine reale Sicht der Dinge. Sich bewusst und konkret mit dem Wort Gottes auseinanderzusetzen hat mehr Nährwert. Und wenn man schon zu den Büchern greift, sollte man Verstand und Bewusstsein nicht ausschalten, sondern sich mit der Materie auseinandersetzen und klar Stellung beziehen.”

Muss ich da noch etwas hinzufügen? Ich sag’ nur, wenn man schon zu Büchern greift… Nüch, lesen und so. Dann kann man anstatt was von dem kleinen Zauberlehrling zu lesen, lieber zu einem Buch greifen, in dem es um einen richtigen Zaubermeister geht, der ALLES geschaffen hat, nicht so einen Anfänger. Um den realen Zaubermeister.

Eingentlich ein Unding, dass die von Nikodemus und ERF [erf.de] überhaupt den Computer nutzen für Ihre Missionstätigkeit. Da steckt doch der Satan drin! Und außerdem ist das Internet eh des Teufels… Der Buchstabe “W” steht im hebräischen Alphabet an sechster Stelle, was macht dann “www” – aaaaaahhhhh = “666”. [wikipedia.de] Verdammte Axt, wieder diese Satanisten bei CERN. Da hat wohl einer im Seminar “Bibel-Marketing” gepennt.

FSK

Tuesday, March 24th, 2009

Das Zensur notwendig ist, darüber sind sich viele Politiker und “Experten” einig, denn wir wissen alle, dass nicht Menschen Menschen töten, sondern Computerspiele und Filme. Ist ja auch bewiesen und so. Man gebe dem Ganzen dann noch einen netten Euphemismus in Neusprech: “Freiwillige Selbstkontrolle”. Klar, dass man sich als Film-Label mit einem Titel freiwillig selbst kontrolliert, wenn die notwendige Jugendfreigabe, die aus dieser Kontrolle resultiert, gesetzlich vorgeschrieben ist, um ihn verkaufen zu dürfen.

Weil dass alles so sinnvoll ist und die Welt so viel besser macht, haben die FSKler jetzt noch einen draufgesetzt – es gibt neue FSK-Siegel für DVD’s und CD’s [spio.de].

neue_fsk_kennzeichen

Hübsch hässlich. Anscheinend hat da jemand seinen 8-jährigen Neffen ein bisschen mit Word spielen lassen eine Designagentur mit der Gestaltung dieser kleinen Kunstwerke beauftragt, die in einer Übergangszeit bis spätestens März 2010 auf jedem Cover vorne in 3,46×3,46 cm prangen müssen. Es sind keine Aufkleber, die man abpulen kann! Wie toll das dann aussieht, wenns fertig ist, sieht man hier:

quantum

cash_fsk

Freuet Euch, Ihr CD- und DVD-Sammler. Amazon hat auch schon alle Negativbewertungen auf Grund der neuen Cover-Gestaltung gelöscht. Ist schon Mist, wenn einem die letzten Leute aufs Dach steigen, die noch Geld ausgeben wollen für Ihre Filme und Musik. [schnittberichte.de]

Ein Blick in die Zukunft, für alle, die Limited und Special Editions mögen:

t2

Man beachte auch die neue Freigabe “ab 0 Jahre”! Mathematiker vor – heisst das, dass es auch für die gesamte ungeborene Menschheit freigegeben ist? Ist “0” ein Alter? Einfach keinen Button für Medien zu vergeben, die ohne Altersbeschränkung sind, wäre auch zu einfach gewesen…

Wie differenziert sich mit dem Thema Altersfreigabe auseinandergesetzt wird, demonstriert eindrucksvoll auch eine große deutsche Kaufhauskette, die auf Grund des Amoklaufs von Winnenden, gleich alle “ab 18 – Spieletitel” aus dem Sortiment nimmt. Macht total Sinn, weil man schon ordentlich einen Zacken in der Krone haben muss, wenn man sich sein Killerspiel im Kaufhaus kauft, weil es da so richtig schön teuer ist. Oder weil in jedem ordentlichen Spieleladen die Verkäufer gut geschult sind und nix an Minderjährige abgeben. [pcgames.de]

In den USA ist alles besser anders, da wird statt Gewalt eben Sex zensiert. Verständlich, in einem Land, in dem man im Supermarkt halbautomatische Waffen nebst Munition bekommt. Dort zu sagen, Gewaltdarstellung könnte zu gesellschaftlichen Problemen führen, wäre irgendwie paradox. Was bleibt da noch als Sündenbock? Fleischliches. Die Wurzel allen Übels – blanke Haut. Wozu das dann führt: Man zensiert nude mit blood. [Szene aus “Dawn of the the Dead”, Internationale und US-Version]

dotd_int

dotd_us

Thanks to: Mr. S. für die links und die Bilder!

Deshalb Wikipedia…

Tuesday, March 17th, 2009

Durch Stumbleupon bin ich auf dieses Goldstück bei Wikipedia gestoßen: “List of unusual deaths“. Da soll mal einer versuchen sowas im Brockhaus zu finden… Bah! Bücher! Mein absoluter Liebling in der Liste:

“892: Sigurd the Mighty of Orkney strapped the head of a defeated foe to his leg, the tooth of which grazed against him as he rode his horse, causing the infection which killed him.”

Harr! Selber schuld, wer sich ‘nen Schädel ans Bein bindet – mighty stupid! Just love it. Ich vermisse einen afrikanischen Diktator aus dem 20 Jhd. der gemäß Stammessitte das Herz eines politischen Gegners gegessen hat und dann eine terminale Kolik von dem Schmaus bekam. Aber sowas gibt’s wahrscheinlich nicht wirklich.

12>>