Test / Vergleich Panasonic Lumix G2 – Sony NEX-5
Vorab: Dies ist ein unabhängiger, einfacher und subjektiver kleiner User-Test. Es wurden keine Labor-Tools benutzt und die Beispielaufnahmen wurden nur unter ähnlichen, nicht exakt gleichen Bedingungen aufgenommen. Ziel dieses Tests ist einen Vergleich anzustellen, zwischen zwei Systemkameras, die relativ neu auf dem Markt sind und wohl eine ähnliche Zielgruppe haben. Im Fokus stehen in erster Linie die Bild- bzw. Videoqualität, das Handling und die Verarbeitung/Haptik der Geräte. Es ist klar, dass sich die Kameras durchaus in entscheidenden Punkten (Auflösung, Videoqualität, Features) unterscheiden, jedoch spielen sie sowohl preislich als auch von der Größe und als Systemkameras in derselben Liga. Dieser Test richtet sich an den Einsteiger oder geneigten Umsteiger, der weg möchte, von seiner kreditkartengroßen Knipse und den rauschigen Schmirgelpapierfotos, aber sich nicht gleich 1,5 Kilo komplexe DSLR-Kamera ans Bein bzw. die Schulter binden möchte.
Getestet wurden jeweils frei erhältliche Einzelhandelsversionen des jeweiligen Geräts, als Kits mit dem 14-42mm Objektiv (Lumix) und dem 18-55mm Objektiv (Sony). Genaue Informationen zu den jeweiligen Modellen und deren Spezifikationen gibt es entweder direkt beim Hersteller:
- Panasonic Lumix G2 [panasonic.de] (PDF)
- Sony NEX-5 [sony.de]
oder schön übersichtlich als Vergleich bei [digitalkamera.de].
Verarbeitung / Haptik / Lieferumfang
Lumix G2:
Die Lumix ist komplett aus Kunststoff gefertigt, der angenehm griffig und rutschfest ist. Dies trifft auch auf den Teil des Objektivs zu, den man zum Fokussieren anfassen muss. Die Knöpfe haben allesamt gute Druckpunkte und sind gut eingefasst. Ausgerechnet der Ein-Aus-Schalter hat jedoch ein klein wenig Spiel in Richtung on/off, ebenso wie der Wahlhebel für den Aufnahmemodus (Einzel-, Serienbild etc.). Dieses Spiel beeinträchtigt die Funktion in keiner Weise, ist aber schade bei einem der wohl am häufigsten betätigten Knöpfe, da es etwas wackelig bzw. billig wirkt. Das Display ist aufgrund der Befestigung an dem Drehgelenk etwas flexibler und nicht komplett starr am Gelenk, aber auch nicht biegsam – die Anbringung wirkt solide. Das Display gibt auch bei Berührung oder Druck beim befingern nicht nach. Die Gummierung am Sucher ist sehr weich und zieht leicht Staub und Fusseln aus Taschen oder von der Kleidung an, was immer ein bisschen „schmutzig“ aussieht und sich auch nicht einfach abwischen lässt.
Der Lieferumfang ist im Vergleich zur NEX-5 umfangreich und es fehlt bis auf ein HDMI-Kabel nichts, das Zubehör ist gut verarbeitet. Hervorzuheben sind das Videokabel, die vernünftige Schulterschlinge und die Objektivtasche sowie Abdeckungen für Objektiv und Kamera, sollte man beides getrennt transportieren. (Akku und Objektivdeckel fehlen auf dem Bild, weil in/an der Kamera)
Die Kamera macht trotz Kunststpffgehäuse und einer „leichten“ Erscheinung insgesamt einen wertigen Eindruck und fühlt sich „gut“ an.
NEX-5:
Der Body der NEX-5 ist aus Magnesium (Druckguss) gefertigt, das Objektiv jedoch ist aus Metall (Aluminium?). Der Griff der Kamera ist mit einer griffigen Struktur versehen. Das Objektiv ist auch sehr griffig, auf Grund der feinen Metallrillen. Zwischen diesen feinen Rillen bleibt aber auch leicht Schmutz hängen, der sich aber gut wegwischen lässt. Die Knöpfe aus Plastik sind allesamt sehr gut eingefasst und die Druckpunkte stimmen, nur der Auslöser ist aus Metall. Nur die Drehwippe zur Menünavigation hat minimales Spiel, was aber wohl konstruktionsbedingt ist. Der etwas exponierte An-Aus-Schalter rastet sauber und mit einem satten „Klick“ ein. Das Kunststoff-Display ist sehr fest und lässt sich nicht einfach verstellen. Besonders das schwenken nach unten (für Über-Kopf-Fotos) fühlt sich an, als ob man gegen die Mechanik arbeitet und etwas kaputt macht.
Der Lieferumfang umfasst alle „notwendigen“ Teile, bietet aber darüber hinaus auch nicht viel mehr, ein HDMI-Kabel fehlt ebenfalls. Lobenswert ist die pfiffige Lösung für die Aufbewahrung und den Transport des Blitzes. Was fehlt ist aber Zubehör, dass ein Verstauen oder Transportieren der Kamera getrennt vom Objektiv ermöglicht – eigentlich ein Muss, bei einer Kamera die eine halbe SLR sein möchte. Die Schulterschlinge ist eine ziemliche Beleidigung in Sachen Aussehen und Qualität. In Zeiten wo man hochwertige Lanyards und Handyaccesoires für wenige Cent herstellen kann, leistet sich Sony eine kratzige und billige Nylonschlaufe, auf der beinahe unsichtbar an den beiden Enden auf dem Leder ein „Sony“ eingepresst ist. Das was bei anderen Herstellern Standard ist – durch eine gute Schlaufe mit Logo den Kunden zum Marken-Botschafter zu machen – kann man aber für Spaßpreise von 29,- bis 61,- EUR nachholen [sony.de] – traurig. (Akku und Objektivdeckel fehlen auf dem Bild, weil in/an der Kamera)
Die Kamera macht durch die metallische Optik, das Magnesiumgehäuse und die Verarbeitung insgesamt einen sehr massiven (nicht schweren), hochwertigen und exakt gearbeiteten Eindruck. Die Kamera hat eine sehr edle Haptik und fühlt sich „sehr gut“ an. Nur das inkludierte Zubehör lässt zu wünschen übrig.
Weiter gehts mit Handling / Bedienung …
Adobe CS5 – Update, Upgrade, What?
Nachdem Adobe wieder einmal seine Produktpalette aktualisiert, steht man als Kaufwilliger wie der Ochs vorm Up-grade-date-Berg. Antworten auf die Frage: “Wie komme ich am günstigsten an mein Wunschprodukt?” bekommt man, wenn auch nur schwerlich. Schliesslich gibt es an vielerlei Stellen im Netz, diverse Forenbeiträge, Blogs und viele andere Quellen wo man stückchenweise die gewünschten Infos abgreifen und sich dann unter Umständen zusammenpuzzeln kann. Adobe scheint wenig von einer sauberen Kommunikationspolitik zu halten und setzt auf Vernebelungstaktik.
Je nachdem zu welcher Kundengruppe man gehört, kann man mit den richtigen Infos einiges an Geld sparen. Hier soll kurz auf eine Variante eingegangen werden, die für Studenten oder alle die in Bildungseinrichtungen tätig sind interessant sein kann. Bis dato konnte man sich für die Student-Edition eines Produkts entscheiden (war sehr günstig, für die CS4 Master waren z.B. ca. 550,- EUR fällig). Nachteil: man durfte diese Version nicht kommerziell nutzen, nicht verkaufen und war nicht für Upgrades berechtigt (also man konnte nicht bei einem Versionssprung die günstigere Upgrade-Version kaufen). Um diesen Nachteil zu umgehen konnte man sich die Education-Version zulegen (eigentlich für Institutionen, Schulen etc. gedacht) – diese ist kommerziell nutzbar und upgradefähig (aber auch fast doppelt so teuer, Bsp CS4 Master: 1000,- EUR).
Mit CS5 ändert sich alles. Es gibt für den Bildungsbereich nur noch eine Art: die “Student and Teachers Editions”. Neu: Preislich liegen die Versionen zwischen der alten Student und Education Version – CS5 Masterbei ca. 600,- EUR (Strassenpreis), aber sie sind sowohl kommerziell nutzbar, als auch upgradefähig. Dies suggerieren zumindest die Angebote auf einigen Seiten [unimall.de]. Diese Info von offizieller Quelle, sprich Adobe direkt zu bekommen ist wahrscheinlich unmöglich, es sei denn man ruft an und vertraut auf die fachfräuische Auskunft.
Momentan günstig ist, sich eine CS4 Version von dem gewünschten Adobe-Produkt zu kaufen und dann kostenlos bis zum 10. August 2010 upzudaten auf die 5er Version. Da man auch diese Info bei Adobe nirgends direkt bekommt, hilft vielleicht diese sehr gute Zusammenfassung (s. link), wie und bis wann alles funktioniert [masa-media.de].
A Wind of Change
How I made the switch from the Dell XPS m1210 to the Lenovo Thinkpad X200s
This above all: to thine own self be true.
The xps m1210 has been my companion for the last four years. It is most certainly the best laptop I have ever laid my hands on. Sturdy, small, great Linux compatibility and a battery-time that no laptop I’ve ever seen could match. The size of course isn’t that big a deal from today’s point of view. Even I find it rather fat at times compared to all the netbooks around but it has to be understood here that I bought it more than four years ago. Back then, having a laptop as small as that, you were the king of the hill, the sexiest nerd on campus, the center of attraction in any lecture. It was awesome! Added to that the ~9h of real-world battery-life, nothing could make this baby go down. And it provided a great typing-experience too. There were times during my studies where I’d have to do programming for 4-8 hours a day five days a week. The m1210 mastered it all without any reason to complain. I’ve spent about 1400€ for it and never looked back.

Both devices in comparison. Both have roughly the same outline while the X200s (left) is considerably thinner.
But time leaves it’s trace on a device like that. I’ve carried it around with me ever since I bought it, spilled more than one cup of coffee over it and dropped it a few times too. It started to become more and more unreliable, freezing randomly at times, the harddrive getting louder and starting to click more often than I like it and the battery life was down to about four hours. So I faced the question whether to buy a new harddrive and battery (a battery that most likely spent all of the last three years in storage somewhere) or venture out and look for a completely new laptop. Since I like shiny new things in my posession I decided to take the high road.
The first logical choice when you like a product of a certain company this much is to look at the same company for a new one. But Dell decided to focus more on the colorful apple-side of consumer electronics and instead of the old quality devices today they only produce laptops that suck donkeyballs don’t live up to their own standards of old. Even their corporate product line is dominated by cheap plastic and more “design” than functionality. I did look at the Latitude E4200 with some interest for a while. Until I had the fortune to meet somebody owning one. Two minutes with the device were enough to move my focus completely away from Dell to the only two other brands I’d consider: HP and Lenovo.
To make a long story short, I decided to buy the X200s. It seemed to be the most logical choice, having the non-glare display I wanted, a big battery (or so I thought) and an available docking station among a few other features. And it does have the hardware wireless switch I love at the m1210. I also decided to buy it on ebay instead of Lenovo itself to save some money there. It worked out great, I got it for 700€ with two and a half years of warranty left. The only downside is the CCFL display. But I’m not willing to pay an extra 300€ for what amounts to roughly one hour of extra battery time per charge that an LED display would grant.
A remark I’d like to make here is that I’ve been following the laptop market quite closely during the last few years and apparently no manufacturer is interested in producing a decent laptop at all points. The perfect laptop isn’t out there so I got prepared for compromise.
When the X200s arrived, at first I was most disappointed. The 4-cell battery they deliver with it is so small that it lasts all of two hours when turning the brightness to 50%. So the first thing I did was venture out and buy the biggest battery this thing can chew on. A 9-cell unit that sticks out the back of the laptop like I was used to from the m1210.
Keyboard/Trackpoint
There is nothing either good or bad, but thinking makes it so.
Until the new battery arrived I had some time to get used to the new keyboard and the fact that the X200s doesn’t have a touchpad next to the famous IBM trackpoint. Before touchpads were invented, every laptop had one of these and everybody was happy. Then they invented touchpads and all of a sudden most of them were gone. I never knew how much I missed the old times until I got the X200s. On my laptop I’m using Xmonad, a tiling window manager that can be controlled entirely without the mouse. For surfing there’s of course vimperator so the need for a mouse is down to a minimum. Still you can’t go completely without a mouse today and I found that now I have a trackpoint again I’m even using the mouse more often than before simply because I don’t have to move my hands away from the home row anymore to do so.

The keyboards in comparison. No doubt the X200s looks more corporate. It also is more susceptible to fingermarks.

The m1210 has pg_up and pg_dn handily positioned close to the arrow keys (the upper-right key is pn_dn, pg_up is above that) while the X200s comes with special keys in that area
Also you can’t deny the ergonomy of any Thinkpay keyboard. I’ve worked with a few of them before and they always provide a one-of-a-kind typing experience. The X200s, compared to it’s 12″ 4:3 predecessor the X61s uses the new 16:10 formfactor to reshape some keys. The X61 suffered from shrunk keys especially in the area of the right ctrl key. The X200 however has a normal sized keyboard with all keys the size you’d expect.
Every laptop manufacturer encorporates their own keyboard layout. On that note, I’ve gotten quite used to the layout of the m1210. In particular there’s the position of the pg_up and pg_dn keys. I use these keys a lot in everyday shell work to search back and forth in shell history. The m1210 has these keys positioned next to the arrow keys and thereby at the tip of the pinkie. The X200s has these keys on the upper-right corner of the keyboard so I needed another solution. Luckily (as can be seen on the picture) there are two keys next to the arrow keys that I neither have any application found to respond to nor could I determine their use from the icons on them. So using xmodmap, mapping these keys to pg_up and pg_dn was a matter of seconds. And since I’m talking about this. Capslock, the universally hated, completely useless key can be made escape in the same time.
The thing I was most worried about is the position of the fn key. On the m1210 it was on the right side of the ctrl key, the latter, hence, being the leftmost key on the keyboard. The X200′s leftmost key however, is exactly said fn key with all the other keys lined up in the usual order to it’s right. This turned out to be the smallest problems of all in the end though. After just one day of typing I had it right. Leaving only the joy of typing and trackpointing. I don’t look back to the m1210 on that aspect.
Display
Are you good men and true?
A thing you can’t fail to notice is the X200′s display brightness. I’m told that the LED display it also comes with is slightly better there but the CCFL one I have really lacks both contrast and brightness. I’m not expert enough to attribute either to the fact that the m1210′s display is a glare one and the X200′s is not. But the difference is quite noticable and it takes some time to get used to. In the long run I must say though that the the fact that the X200s display is a non-glare one makes up for most of it’s disadvantages. The viewing angle for example isn’t too good either. But you don’t realize that while using it. It’s these rare situations where other people need to look at it too where this becomes annoying.

Both displays showing roughly the same picture. The colors of the m1210's glare display have more depth but the difference in brightness is hardly noticeable after a while of using it.
Battery
Tempt not a desperate man.
A few days later, the new battery arrived. Lenovo’s ThinkVantage Toolbox for Windows confirms that it is indeed a Lenovo battery and hasn’t had it’s first cycle completed yet. So it’s new. Giving it time to charge and discharge (one complete cycle) the acpi reports an estimation of about six hours. I didn’t do a real-life test yet but I’ve noticed a strange thing with these numbers. Yesterday I’ve used the device on battery and the estimation remained around 5:30 for over an hour. I know these numbers can’t be trusted but I’m not interested in the longest possible battery life you can achieve with the most inhumane display and hardware settings, I’m interested in real-life battery time. If I can use it normally and it lasts a good five hours I guess I should be happy. Although I have to say that I look back at the m1210 with a sad eye there for the fact that just the new battery would have brought me back up to more than seven hours on the highest display brightness level.
Weight and dimension
Small things make base men proud.
Pictures say more than words. Both devices are equipped with the largest possible battery.
The m1210 weights a good 35% more than the X200s. It is made of a way thicker plastic and has aluminium support casing here and there. You can try to press it wherever you like, it won’t yield. The X200s, though lighter, also has the cheaper feel. It can be flexed a little fairly easily upon a light press (not in the area of the keyboard though) and I’m really afraid of dropping it (which will eventually happen one day) for I feel it might actually break.

The X200s is a lot thinner than the m1210. It's skew is due to the big battery sticking out a little at the bottom (which adds to the typing experience) while the m1210 has it's usual position here.
Noise
True is it that we have seen better days.
The m1210 is a completely silent laptop. And I mean completely. Of course if you compile a lot (I’ve been running gentoo on it for quite a while) the fan will spin up and emit the usual hissing noise. But most of the time the thing stands still. And since I’ve replaced the harddrive for a Samsung one two years ago I’ve not only gained half an hour on battery time, the samsung drive is also literally imperceptible. Which is not exactly something you can say about the Hitachi drive Lenovo stocks the X200s with. Since mine is a used device I emailed my dealer of trust for confirmation that this is indeed the drive that this laptop retails with and I’m sad to confirm that it is. I’ve read much about how quiet the X200s supposedly is, people even report it’s the quietest laptop they’ve ever had, tests recommending it for being so quiet, all this doesn’t hold true for me. The drive makes a hissing noise that sounds (and I have indeed thought that for the first day using it) like a fan is running continuously. Now people will say you could always use hdparm set the power-management level to 255, making the drive spin down wherever possbile (in these cases the laptop is indeed imperceptibly quiet) but that makes it all the more annoying when the drive spins up every few minutes to do the write-back. Not to mention the general unresponsiveness of the system when it’s spun down. For many people this won’t be a big problem (and frankly, most laptops I know are still louder) but for me, this drive must go.
Linux support
Can one desire too much of a good thing?
The old question whether linux will run or not and how well certain parts are supported shouldn’t concern anyone anymore in today’s computer world. The Linux Driver Project has done an amazing job helping big companies to develop incredible linux drivers that all distributions can package withouth fear of legal ramifications. As long as you don’t buy Acer, or the local superstore brand buy a quality brand you can’t go wrong. Installing my beloved Arch Linux was a matter of little more than an hour, including dm-crypt and the setup of all devices. As expected from the Cetrino2 platform, wireless reception is incredible (I can acually recieve the wireless network my neighbors four houses down the road have set up now) and the thing suspends and hibernates as if it had never been a problem at all.
One problem, though not entirely linux-related the X200s has is bios passwords. The m1210 for example would, if protected by a boot password ask for said password even when resuming from standby. The X200s does not. And there’s no setting in bios to enable it. The only situation where it asks for a password is when booting from full-off. Being a user who suspends his laptop more than 95% of all time, I was relying on the device itself to protect against unwanted use. With the X200s I’m now forced to take this protection to the OS-level. And I don’t really see why Lenovo chose to do this. I would at least like to have a choice here.
Price tag
Not stepping o’er the bounds of modesty.
The Lenovo prices are just way too high. The configuration I bought retails for the modest amount of just over 1500€. Therefore buying a used device struck me as a very good deal at first. But taking into account that I had to spend another 100€ for the big battery (which retails at 180€ in Lenovo’s very own webstore by the way) and will have to spend at least another 50 for a new harddrive, things start to look more real. It’s still way less than the original Lenovo price but the higher the price tag goes, the more I would expect from the device. And at a certain point, the display and the overall battery life bias that impression.
On a sidenote
Though this be madness, yet there is method in ‘t.
Something that shouldn’t go unmentioned is the fact that the X200s comes with an optional dockingstation, the UltraBase. I haven’t yet figured out the specific property that makes it ultra but it retails for a modest 220€ and it’s features include: A second VGA port… (*tadaa*)
Maybe it’s just me but I would think a laptop having only a VGA port would be better extended with a DVI or HDMI port. The ultrabase does have a display port though. You know, one of those small things that really come in handy for designers of very thin laptops? Well, it’s right there, built into the most bulky dockingstation on the marktet. The pressing assumtion here is that lenovo wants to drain their customers of the very last Euro because an adapter to one of the above standards is not included (it is conveniently offered in Lenovos webshop though).
I would definitely like to connect two external monitors to the laptop. One I can get with a decent picture now while, no matter how I turn it, the second suffers from an analog signal and all the usual flaws that come with it.
Schimpf und Schande
Allerorten liest, hört und sieht man dieser von Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche, katholischen Internaten und anderen kirchennahen Organisationen. Was auffällt:
Der heilige Vater hat sich bis jetzt vornehm zurückgehalten und zu den Missbrauchsfällen nichts gesagt. Bis heute. Erst pünktlich zu Berichten, die nahelegen, dass Papa Ratzinger einmal in seiner Zeit als Bischof von München und Freising mit über eine Versetzung eines “auffällig gewordenen” Priesters entschieden hat. Dieser hat dann auf seinem neuen Posten wieder jemanden missbraucht. Das zweite Mal hat es dann sogar für eine Anklage und Verurteilung gereicht [zeit.de] Just wo dies bekannt wird, lässt il Papa über Herrn Zollitsch mitteilen, dass er “mit großer Betroffenheit und Erschütterung” von den Missbrauchs-Fällen in Deutschland gehört hat [stuttgarter-zeitung.de]. Gleich stellt sich auch ein williges Bauernopfer schützend vor den heiligen Vater – “Der frühere Generalvikar Gerhard Gruber (81) übernehme die “volle Verantwortung” dafür” [zeit.de]. Offensichtlicher geht‘s wohl nicht.
So stellt man sich einen offenen Umgang mit der Thematik Missbrauch vor, oder? Während in der Republik das beste aus katholischen Internaten und Jugendfreizeiten aus den letzten 4 Jahrzehnten hochgekocht wird, lässt seine Heiligkeit sich Zeit mit einem Statement, bis es ihm selber ans goldene Röckl geht.
Besorgniserregend ist auch die Reaktion der Vertreter der Kirche und treuen Anhängern im Fernsehen [daserste.de]. So war bei Maischberger am 9. März einiges los, als der österreichische Bischof Laun argumentierte, dass Missbrauch ja nicht nur ein Problem in der Kirche, sondern in der gesamten Gesellschaft sei. Womit er sicherlich recht hat. Unterschied: vom bösen Schokoladenonkel erwartet man nicht, mit einem höheren Auftrag in Gottes Namen zu handeln. Man überlässt Kinder und Jugendlich ja gerade der Obhut der Kirche, da man erwartet, dass es dort eben nicht zugeht wie in der “gottlosen Gesellschaft” und sie mit Alkohol und GV in Berührung kommen.
Der Fettbinder
Wer jetzt an eine Krawatte, aus Speck oder Mascarpone denkt ist falsch dran! NEIN – es geht um Provivan Diät Aktiv, mit Cheatosan Chitosan! [bewusstabnehmen.de]
Genauer: es handelt sich um ein Super-Abnehmprodukt, bekannt aus Funk und Fernsehen. Wie jeder weiß, ein Gütekriterium erster Klasse, wenn es um die Glaubhaftigkeit oder Bewährung von Dingen geht. Im Fernsehen sein = gut. Verdammt, auf ntv und N24 läuft aber viel über den Führer… Hmmm!
Wir machen eine kleine Marketinglogik-Stunde an dieser Stelle, bevor wieder Menschenmassen die Verbraucherzentrale belästigen müssen, weil was versprochen wird, was keine Pille halten kann. Die Verbraucherschützer sollen sich lieber um Genmais in Barbies kümmern.
Zurück zur Abhilfe für den dicken Hintern – Chitosan hilft laut Internetseite, beim Abnehmen von Übergewicht, verursacht durch:
- Bewegungsmangel
- unausgewogener Ernährung
- genetisch veranlagtem Übergewicht
- Stress
Aber warum Chitosan nehmen und nicht eine normale Diät oder sogar Sport machen? Die Antwort folgt auf dem Fuße:
“Provivan Diät Aktiv mit dem Wirkstoff Chitosan unterscheidet sich von vielen herkömmlichen Abnehmpräparaten, weil es dabei helfen kann, die Ursache Ihrer Gewichtszunahme zu bekämpfen und nicht lediglich die Symptome.”
Hervorragend. Die Pillen bekämpfen also die Ursachen… Nur um auf die oben genannten einzugehen: Es ist zu bezweifeln, dass ein rezeptfreies Medikament jemanden körperlich bewegen kann (Krämpfe, Anfälle und Rastlosigkeit ausgenommen), den Appetit auf Schoki und McD hemmt, das Erbgut verändert oder sogar gleichgültig gegenüber dem Alltag macht. Also die Ursachen werden wohl kaum angegangen. Also wie wirkt es denn überhaupt?
Insgesamt funktioniert das so:
“Chitosan bindet mit der Nahrung aufgenommene Fette, bindet Sie und scheidet Sie unverdaut wieder aus. Ihr Körper hat also keine Möglichkeit das aufgenommene Fett in die körpereigenen Fettspeicher an Bauch, Beinen, Po und anderen Problemstellen einzulagern.”
Aha. Also werden doch nur die Symptome eines ungesunden Lebens bekämpft. Abgesehen davon, dass der Verfasser des Textes mit der Rechtschreibung auf Kriegsfuß steht, oder der Text als “Brief an das Fett” verfasst war (*hint* für alle anderen Hauptschulabbrecher die mal ein Abzockbusiness starten wollen: “Sie” wird nur groß im Brief, wenn der Empfänger gemeint ist), leuchtet die Funktionsweise ein. Schön auch von der Formulierung her, die Doppik von “bindet”. Also Fett wird ge-bun-den und dann ausgeschieden!
Unterm Strich ein geiles Produkt. Man kann so weiterleben wie man will, bloß nichts ändern, faul rumsitzen, ungesund futtern, Mama und Papa weiter die Schuld geben und muss nur 32,90 EUR für ein paar Pillen + 6,90 EUR Versand berappen und kann endlich “gesund abnehmen”… 6,90 EUR Versand? Na ja, so eine bis drei Packungen Pillen wollen ja auch Platz haben auf der Reise. Aber das ist dem geneigten Käufer wohl auch egal…
Für alle die schon beim Lesen der Originalseite von dem Diätzeugs gedacht haben: “Super, endlich Rettung von meinen Schwimmringen”, denen seien auch die hervorragenden TM-Juices ans Herz gelegt. Die werden ähnlich intelligent beworben und sind genauso überteuert.
Prost Mahlzeit!
Test: Nokia E75
Ein zweiter kleiner unabhängiger Testbericht für das Nokia E75.
Verarbeitung / Qualität
Die Verarbeitung des E75 ist als gut zu bezeichnen. Nicht hervorragend, aber gut. Gelungen ist insbesondere der Slidermechanismus, der mit einem satten „Klack“ in beide Richtungen gut funktioniert. Die Innentastatur ist sehr sauber gearbeitet, zwischen den Tasten sind kleine Spalte, aber in diesen kann sich kein Dreck sammeln, da es sich anscheinend um eine große Gummimatte handelt. Auch die Außentastatur wirk solide und trotz Plastik-look nicht billig. Der Metallrahmen vorne sowie die Rückseite wirken recht massiv und wertig. Ein Vorteil ist, dass der Akkudeckel sehr gut schließt, er fasst an zwei Stellen ins Gehäuse und wird mittels eines Schiebeknopfes geöffnet – hier passiert nichts ungewollt.
Was nicht so großartig ist, ist das Spaltmaß zwischen der Ober- und Unterseite des Gerätes. Am Anfang war es sehr exakt und hatte kaum bis wenig Spiel, nach einigen Tagen einfacher Testbenutzung schien sich dieser Abstand jedoch etwas zu vergrößern. Dies liegt wohl daran, dass der Mechanismus sich „einfedert“ und es bei den bewegenden Teilen in der Natur der Sache liegt, dass sich hier etwas Spiel einschleicht. Das bedeutet nicht, dass etwas klappert, es ist einfach etwas Spiel da, dass man leicht bemerkt, wenn das Gerät geschlossen ist und man die Außentastatur benutzt, da es sich minimal zusammendrücken lässt (sichtbar an dem Mittelspalt). Dies ist dem Gesamteidruck der durchweg positiv ist, etwas abträglich.
Was auch etwas piffig wirkt, sind die Abdeckungen für den MicroSD-Kartenslot und den USB-Anschluss. Diese sind aus Gummi und in der Mitte zwischen beiden Zugängen befestigt, so dass man beide Seiten von rechts bzw. links hochklappen muss, hierbei aber um den Slot bzw. um das Kabel freizulegen, die Gummiabdeckungen so weit biegen muss, dass es fast etwas „ungesund“ erscheint – das Plastik dehnt sich unschön an der Biegung in der Mitte.
Benutzung / Usability
Hardware
Die Außentastatur sowie das Steuerkreuz lassen sich sehr gut bedienen und reagieren empfindlich auf Druck. Die QWERTZ-Tastatur ist hervorragend, auch um längere Nachrichte zu schreiben. Der Druckpunkt ist angenehm und die Tastatur ist sehr responsiv. Die Leertaste sitzt wo sie „sein soll“ und alle Umlaute sind ohne „F“-Taste zugänglich. Praktisch sind auf der äußeren Tastatur die „Home“ und die „Löschen“-Taste, die man häufig nutzt – was ungünstig ist, dass diese so dicht an der rechten und linken Auswahltaste liegen, große Finger können hier leicht mal daneben tippen. Der exakte Druckpunkt verhindert aber meistens ein Verwechseln.
Die Seitentasten lassen sich gut erreichen, was vor allem beim Lauter- und Leiserstellen während Gesprächen wichtig ist. Die Fototaste ist etwas klein geraten und da die Auslösung etwas verzögern stattfindet, hat man nicht das direkte Feedback, ob man gedrückt hat, oder nicht.
Insgesamt lässt sich das Gerät sehr gut bedienen und alle Funktionen lassen sich gut nutzen, was etwas fieselig ist, ist in Verbindung mit der Software zum Beispiel Browsen oder das Anzeigen von Dokumenten. Hier macht sich einfach der kleine Bildschirm und eine fehlende Touch-Möglichkeit bemerkbar. Die Steuerung über das Steuerkreuz funktioniert zwar gut, allerdings gibt es da mittlerweile einfach andere Bedienkonzepte, die angenehmer sind.
Der Bildschirm ist sehr angenehm ablesbar, auch draußen und die Größe ist mit Einschränkungen (bei Internet-Nutzung, Navigation) ausreichend. Für Nachrichten und Grundfunktionen reicht er allemal aus.
Was etwas verwundert, ist Nokias Akku / USB-Politik. Man kann das Gerät über Netzteil laden, dies steckt man unten am Gerät ein, es handelt sich hier um einen fitzeligen Minianschluss, der sehr empfindlich wirkt. Gleichzeitig kann man das Gerät auch über USB laden, also den PC laden. Für das Auto gibt es 2 Ladekabel, die einmal den Mini- und einmal den USB Anschluss bedienen. Ein gut zugängiger USB-Anschluss wäre wohl sinnvoller gewesen, um den Zubehör-Dschungel etwas abzuholzen. /Metapher-off. Diese widersprüchlichen Anschlüsse sind wohl der kommenden EU-Regelung geschuldet, die einheitlich Anschlüsse für Ladekabel bei Handys vorschreibt [sueddeutsche.de]. Die Berücksichtigung dieser Regelung hat wohl auch zu dem doppelt-gemoppelten Anschluss-System geführt.
Das mitgelieferte Headset tut seinen Dienst, ist aber auch nichts besonderes, es lässt sich praktischerweise um den Hals hängen, so dass das Gewicht des Kabels einem nicht ständig die Stöpsel aus den Ohren zieht, allerdings sind die „Gameboy“-80er-Jahre Ohrhörer nicht wirklich zeitgemäß. Ordentliche In-Ear-Plugs, wie z.B. beim N97 mini oder SE-Walkman-Geräten mitgeliefert werden, sind etwas zeitgemäßer, besser zu tragen und bieten eine bessere Akustik. Hier geht man bei Nokia wohl davon aus, dass sich der geneigte Business-Mensch eh ein BT-Headset ins beschäftigte Ohr drückt.
Die Sprach- und Tonqualität des E75 ist vorzüglich, auch über den Lautsprecher kann man nicht klagen, bei Gesprächen. Zum Musikhören ist der Ton über Lautsprecher allerdings etwas quakig und es fehlt an Volumen (wie man es z.B. von SE-Walkman-Geräten kennt). Ein Plus, der 3,5 mm Klinkeneingang, mit dem man seine eigenen Kopfhörer anschließen kann.
Die Batterielaufzeit kann man als durchweg gut bezeichnen, der Akku hält im Schnitt 3 Tage bei GSM-Nutzung, mit etwas WLAN und viel am Gerät rumspielen. Bei geringer Nutzung (Täglich 10min Telefonieren, 3 SMS) kann man ohne 3G auf ca. 5 Tage Akkuleistung kommen.
Insgesamt kann man an der Hardware wenig aussetzen, bis auf das Manko mit dem Spaltmaß und dem leichten Wackeln zwischen Ober- und Unterseite. Etwas schade ist auch das Nokia eine etwas komische Zubehör-Politik pflegt (USB vs. Stromanschluss und Billo-Headset). Die Größe des Gerätes erschien subjektiv sehr angenehm, nicht zu groß und schwer, aber auch nicht plastik-leicht – man vergisst nicht, dass das Gerät in der Hosentasche ist.
Software
Wie auch schon beim Test des N97 mini [aristophrenia.com] auffiel, ist, dass ein Großteil der wirklichen Mankos dem OS des E75 geschuldet. Einer der Hauptkritikpunkte ist, dass man zum Beispiel im Home-Screen lediglich 5 Shortcuts platzieren kann (wenn man den „Modi-Switch“-Shortcut behält, ohne den man aber 5 Shorts im anderen Modus verlieren würde)– das ist einfach zu wenig. Vor allem wenn man bedenkt, dass man sich zu den Programmen erst hindurch klicken muss und viele Funktionen sich teilweise bei „Einstellungen“ und andere bei „Programmen“ verstecken. Warum man hier nicht einfach zwei Reihen ermöglicht also 10 Shortcuts ist mir ein Rätsel. Kleines Plus: es ist zwar möglich den Betriebsmodus von „Geschäftlich“ und „Privat“ jeweils unterschiedlich zu konfigurieren, also in den einen alle Businessanwendungen auf die Shorts legen, und im privaten Modus Kamera und Musikplayer etc., 2x 5 Shortcuts sind dann zwar 10, aber jedesmal zwischen den Modi wechseln ist auch nicht so das Gelbe vom Ei, ergonomietechnisch gesehen.
Ein Rätsel insgesamt bleibt, wie Nokia die Menüstruktur anlegt. Wie schon im N97 mini Test beschrieben, scheint es ein Hobby der Nokia Programmierer zu sein, in jeder Symbian Version (S60 3rd und 5th) die Struktur der Menüs und Untermenüs zu ändern, damit auch nokia-gewöhnte Personen sich immer neu zurechtfinden müssen. So muss man sich um BT ein- oder auszuschalten durch nicht weniger als 5 Menüpunkte klicken, um zu den Einstellungen zu gelangen. Man muss zu Gute halten, dass BT als Shortcut werksseitig angelegt ist. Wenn man diesen aber durch etwas Wichtigeres ersetzen möchte, wird’s nervig.
Ein Bonbon ist die Ab- bzw. Zuschaltung von A-GPS. Jemand der klaren Verstandes ist, würde diesen Punkt bei „Einstellungen“, vielleicht noch „Verbindungen“ (schließlich werden Daten übertragen). Aber wo kann man diese nicht unwesentliche Einstellung vornehmen? Schliesslich geht’s ums Geld, wenn sich die Navigation auch immer noch Daten übers Handynetz zieht, zur Positionsbestimmung. Diesen Punkt findet man im „Karten“-Programm, unter „Einstellungen“. Bis man das gefunden hat, ohne Anleitung kann schon mal Zeit vergehen.
Was auch die Pest ist, dass einige Punkte gänzlich keinen Sinn machen: Während man den Kalender und auch den Taschenrechner noch unter dem Menüpunkt „Office“ vermuten würde, gilt das absolut nicht für den Dateimanager (mit dem man Dateien sortieren kann). Die Suche nach der Speicherkarte führt einen in „Einstellungen“ nur zu der Festlegung, was dort alles gespeichert werden soll.
Ebenso wenig überzeugt, dass man in „Medien“ auf „Gallerie“ und dann „Bilder“, „Speicherkarte E:“ gehen muss, um seine Fotos anzuschauen. Man muss also ca. 5x klicken um ein Foto anzuschauen (SE K800i: Kamera starten, „Anzeigen“ = fertig). So kommen viele Macken der Menü- und Programmführung daher, die man bei Geräten die wesentlich älter sind schon viel besser gelöst gesehen hat. Dies ist vielleicht dem Klammern von Nokia generell an „sein“ Symbian-OS geschuldet, das sicherlich auch seine guten Seiten hat (Stabilität, Energiebedarf), aber durch das erneute Anpassen, an jedes Gerät und jede Plattform einfach etwas zu kompliziert und verschachtelt wirkt.
Generell lässt sich aber sagen, dass viele Kritikpunkte vom N97 mini (also Symbian S60 5th Edition) auch fürs E75 gelten. Die Menüs sind für meine Begriffe unintuitiv aufgebaut und zu verschachtelt. Was die Vertrackheit angeht sind sich 3rd und 5th Edition dann doch recht ähnlich.
Ein Plus ist aber auch, dass das Betriebssystem flüssig und schnell arbeitet, es gibt keine Aufhänger oder Abstürze zu berichten.
FAZIT:
Die Hardware vom E75 kann man insgesamt als gut bezeichnen, die Größe und Verarbeitung stimmen und passen zu dem gehörigen Leistungsumfang. Das kleine Manko bei dem Spalt zwischen Ober- und Unterseite und das damit verbundene Wackeln kann man als vernachlässigbar bezeichnen, die Funktionalität und der Eindruck des Handys werden kaum geschmälert. Die Akkuleistung kann überzeugen, ebenso wie die Ausstattung des Gerätes an Zubehör und Funktionen.
Softwareseitig ist das Gerät in meinen Augen etwas vertrackt und die Menüführung ist ungünstig aufgebaut. Für Bürokommunikation (Emails, Push-Mail, SMS) taugt das Gerät absolut, das Verfassen von Nachrichten geht schnell und macht mit der QWERTZ-Tastatur Spaß. Browsen und Internet ist allerdings keine Stärke des Geräts (Navigieren mit dem Steuerkreuz ist möglich aber nicht lustig). Opera mini vermag hier etwas Linderung zu bieten, aber es macht halt kein Iphone aus dem E75.
Insgesamt kann man mit dem E75 wenig verkehrt machen, wenn man ein Gerät vornehmlich zum Telefonieren und SMSen, und ggf. noch Emailen sucht. Leute die Internet und Multimedia möchten, sollten aber wohl lieber zu etwas mit Touch-Bedienung und einem größeren Display greifen. Insgesamt ist aber vor allem die Preis-Leistung ein schlagendes Argument für das E75 (Strassenpreis ca. 290,00 EUR
Da ich so Bewertungen wie 90% oder 6 von 10 Sternen für wenig aussagekräftig halte, ziehe ich eine Bewertung im guten alten Schulnotensystem vor – das mag zwar auch für die Katz‘ sein um Kinder oder Handys zu bewerten, aber damit sind (fast) alle besser vertraut.
Hardware: 2.0
Software: 3,3
Aufklärung 2010
Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert. So lange hat es gedauert, bis eine Medien-Zulassungsstelle auf diesem unseren schönen Planeten eine wegweisende Entscheidung trifft! Eine epische Entscheidung. Nicht so ein Firlefanz, dass man zuviel Blut sieht. Nee, was Wichtiges!
Die australische FSK (Australian Classification Board – ACB) hat kleine Brüste von Darstellerinnen erotischer Filme verboten. Richtig gelesen: kleine Brüste verboten. Alles um die Körbchengröße A muss draussen bleiben, was soviel bedeutet, dass solche Filmchen vom Zoll beschlagnahmt werden dürfen. So ist das. Ohne Silikon geht nix mehr.
Warum fragt sich jetzt der aufgeklärte Erdenbürger aus der Gegenwart… Weil kleine Brüste Pädophile ansprechen könnten. Dass die Filme mit weniger üppig ausgestatteten Oberweiten eher so im Lolita-Genre anzusiedeln sind, trägt sicher zu dieser Entscheidung bei. Trotzdem mutet der Umstand, Filme auf Grund von der Ausgestaltung sekundärer Geschlechtsmerkmale der Darstellerinnen zu verbieten, sexistisch komisch an.
Diese Entscheidung ist noch nicht öffentlich, sondern wurde von der Australian Sex Party (ASP) bekannt gegeben, nach Gesprächen mit der ACB.
Was jedoch schon durch ist, ist die Entscheidung des ACB, Filme zu verbieten, in denen die weibliche Ejakulation dargestellt wird (aka “squirting”). Hierbei kann man von gesundem Sexismus sprechen, da es sich hierbei um keine “Praktik”, sondern mehr um physiologisch bedingtes Beiwerk des weiblichen Parts beim Akt handelt (einigermaßen gut erforscht und mehr oder weniger bekannt [wikipedia.de]). Da es sich aber in den Augen des ACB um etwas handelt, dass Fäkalspielchen in nichts nachsteht (die natürlich auf Film ebenso verboten sind, in Australien). Für die Australier gilt zu hoffen, dass nicht nächste Woche Filme verboten werden, in denen Frauen beim Akt Spass demonstrieren. Außerdem sollte sie überlegen alle unchristlichen Stellungen, bis auf die gottgegebene Missionarsstellung auch zu verbieten. Auch Kondome sollten nicht mehr gezeigt werden, denn der Akt ist zur Fortpflanzung gedacht, bitteschön.
Insgesamt sind die Australier eigentlich gar nicht so weit weg von der deutschen Sicht der Dinge, zumindest was kindliche Darstellerinnen angeht… Das hatten wir aber schon [aristophrenia.com].
Quellen:
via [geekologie.com]
[somebodthinkofthechildren.com]
[msnaughty.com]












